Krankenversicherung Adressen
Adressen der Krankenversicherungen:

Historische Entstehung der Krankenkassen
Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK)
Sie wurden gleich nach der Einführung der gesetzlichen Krankenkassen im Jahr 1883 gegründet. Das Gesetz über die Krankenversicherung der Arbeiter trat am 1. Dezember 1884 in Kraft. Träger waren in erster Linie die örtlichen Krankenkassen, die von den Gemeinden zu errichten waren.
Betriebskrankenkassen (BKK)
Die Betriebskrankenkassen waren in ihrem Ursprung für einzelne Betriebe zuständig. Es gab einige von ihnen bereits vor der Einführung der gesetzlichen Krankenversicherung.
Innungskrankenkassen (IKK)
Die Innungskrankenkassen haben sich mehrheitlich aus Gesellenbruderschaften entwickelt. Das waren Handwerker-Organisationen, die sowohl gewerkschaftliche als auch Funktionen einer Krankenkasse ausübten. Einige IKK sind nur für bestimmte Bundesländer geöffnet.
Ersatzkassen (EKK)
Dieser Begriff ist nach der Bismarckschen Gründung der Sozialversicherung entstanden. Jeder Pflichtversicherte wurde einer berufsbezogenen Krankenkasse zugeordnet. Als „Ersatz“ war es möglich, eine bereits vorher existierende Hilfskasse zu wählen.
Private Krankenversicherung (PKV)
Die private Krankenversicherung (PKV) sichert Menschen gegen Krankheiten ab, die nicht in der gesetzlichen Krankenversicherung versichert sein dürfen oder wollen. Selbständige und gut verdienende Arbeitnehmer können sich in den PKV-Unternehmen absichern.

