Freitag, 17. August 2007, 15:20 Uhr

Gesundheitsreform stärkt Pharmakonzern Stada

Seit dem 1. April 2007 wurden die ersten Schritte der neuen Gesundheitsreform in die Tat umgesetzt. Die Gesetzlichen Krankenkassen bekamen unter anderem die Möglichkeit, neue Wahltarife für die Mitglieder anzubieten. Davon profitierte auch der Pharmakonzern Stada.

krankenhaus Als drittgrösster Hersteller von Generika Medikamenten, legte der Stada Konzern seinen Halbjahresbericht offen. Umsatzzuwächse schaffte die Tochter Aliud, die als Billigmarke fungiert und fast ohne aufwendige Vertriebsmaßnahmen auskommt. Aufgrund dieser sparsam gehaltenen Vertriebsausgaben können auf dem Medikamentenmarkt niedrige Preise angeboten werden.

Grund genug für die Gesetzlichen Krankenkassen, vor dem Hintergrund der Gesundheitsreform, zahlreiche Rabattverträge mit Aliud zu schließen. Kassenpatienten werden überwiegend mit den Produkten des Partnerunternehmens versorgt. Im Gegenzug dazu erhalten die Krankenkassen einen erheblichen Preisvorteil. Stada steuert das zwölfte Rekordjahr in Folge an und erzielte in diesem Wirtschaftshalbjahr bereits einen Überschuss von 58,3 Millionen Euro.

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