Schweinegrippe: Zahl der Toten steigt an
Das nasskalte Wetter hat in ganz Deutschland Einzug gehalten. Damit findet der Grippeerreger idealen Nährboden zur schnellen Verbreitung. Die Zahl der Todesfälle, die im Zusammenhang mit der Schweinegrippe stehen, ist auf neun gestiegen. Die Zahl der Anfragen für Impfungen steigt ebenso an.
Pünktlich zu Beginn der Grippesaison ist auch das Schmuddelwetter nach Deutschland gekommen. Die nasse Kälte bietet die idealen Voraussetzungen für die Erreger der saisonalen und der Schweinegrippe, sich weiter zu verbreiten. Dementsprechend steigt die Zahl der Neuinfektionen seit einiger Zeit wieder an, wie das Robert-Koch-Institut berichtet. Damit gehen auch schwerere Verläufe der Schweinegrippe sowie weitere Todesfälle einher. Bisher war die Pandemie in Deutschland eher mild verlaufen. Das scheint nun vorbei zu sein. Auch die Impfmüdigkeit der Bevölkerung wandelt sich nach Berichten von Ärzten und Gesundheitsämtern allmählich. Teilweise wurde schon der Impfstoff knapp.
Neue Todesfälle
Nachdem am vergangenen Wochenende bereits drei neue Todesfälle verzeichnet wurden, die im Zusammenhang mit der Schweinegrippe standen, hat das Robert-Koch-Institut (RKI) seit gestern drei weitere Tote registriert. Betroffen sind eine Person aus Rheinland-Pfalz, eine 52 Jahre alte Frau aus Baden-Württemberg und ein 40 Jahre alter Mann in Berlin. Alle drei wiesen bereits Vorerkrankungen auf. Der Mann aus Berlin wurde mit einer Lungenerkrankung ins Krankenhaus eingeliefert und verstarb nach Angaben des Landes Berlin am Montag überraschend. Ob die Schweinegrippe die Todesursache war, soll noch geklärt werden.
Mehr Menschen holen sich Impfung
Nach Medienberichten scheint dadurch die Stimmung in der Bevölkerung grundsätzlich langsam umzuschlagen. Während bisher nur wenige Menschen die Impfung gegen die Neue Influenza in Anspruch nehmen wollten, steigt die Nachfrage in den Bundesländern nun deutlich an. In einigen Regionen sei der Impfstoff schon knapp geworden, und Patienten müssen mitunter einige Tage auf einen Termin zur Impfung warten. Der Experte für Infektionskrankheiten Emil Reisinger von der Universität Rostock sieht hier einen Zusammenhang zwischen dem Anstieg der Neuinfektionen und dem gestiegenen Interesse an der Impfung.
Zu wenig Impfärzte
Gleichzeitig sind noch nicht alle Hausärzte an der Impfaktion beteiligt. Noch sei man dabei, weitere Arztpraxen unter Vertrag zu nehmen, sagte die Berliner Senatsgesundheitsverwaltung gegenüber der Berliner Morgenpost. Die Impfung wird von Bundesland zu Bundesland unterschiedlich gehandhabt. Einige Länder beziehen auch die Gesundheitsämter mit ein. Hier gibt es meist spezielle Sprechzeiten, in denen Geimpft wird. Dennoch sind Impfungen ohne Termin nicht immer gewährleistet. Daher kann es passieren, dass Patienten abgewiesen werden.











[...] lassen, steigt in Deutschland offenbar. Die stark ansteigende Zahl der Neuinfektionen und weitere Todesfälle, die mit der Schweinegrippe in Zusammenhang stehen, lassen viele Menschen umdenken. Die [...]