Krankenversicherung Private Krankenversicherung
Da sich die Beiträge bei der Privaten Krankenversicherung nach dem individuellen Risiko jedes Versicherungsnehmers richten, spricht man hier von dem Individualitätsprinzip. Das individuelle Risiko bestimmt sich je nach Geschlecht, Alter und eventuelle Vorerkrankungen. Sind die Vorerkrankungen leichter, so etwa Bluthochdruck, wird meist ein Risikozuschlag berechnet. Sind die Vorerkrankungen jedoch schwerer, wird eine Aufnahme in die PKV in der Regel abgelehnt.
Da die Tarife für diese Versicherungen gesetzlich nicht geregelt sind, können diese mitunter sehr abweichen. Der Beitritt ist generell freiwillig. Eine Vollversicherung kann aber nur der abschließen, der die Bemessungsgrenze von 47.700 Euro jährlich bzw. 3.975 Euro monatlich überschreitet. Ausgenommen sind Beamte, Freiberufler und Selbständige. Diese haben generell die Wahl, ob sie in die Private Krankenversicherung gehen oder bei der Gesetzlichen bleiben.
Der Abschluss einer Zusatzversicherung bei der PKV ist jedem vorbehalten, also auch den gesetzlich Versicherten, die so bestimmte Versicherungslücken schließen wollen.
Übersicht: Versicherungslexikon

