Zusatzversicherung
Ihr Liebling in den besten Händen
Die private Tierkrankenversicherung
Ebenso wie beim Menschen durch den Hausarzt, ist es auch für Haustiere wichtig, regelmäßig durch einen Tierarzt untersucht zu werden. Dabei können allerdings auf den Tierhalter immer wieder unerwartet hohe Kosten zukomme. Beispielhaft sind die Kosten für Wurmkuren oder Operationen. Für diesen Fall bieten einige Anbieter spezielle Zusatzversicherungen für Tiere an, die einen Kostenanteil der Tierarzt-Behandlungen tragen sollen.
In Großbritannien und Schweden ist bereits jedes vierte Haustier versichert. Doch trotz der ca. 12 Millionen Hunde- und Katzenbesitzer, versichert kaum ein Deutscher sein Haustier über eine Zusatzversicherung. Ein Grund dafür ist sicher die vergleichsweise geringe Anzahl der Krankenversicherungen, die Zusatzversicherungen für Tiere anbieten.
Leistungen der Tierkrankenversicherung
Leider weiß der Mensch nicht im Voraus, wie oft und schwer sein Tier erkranken wird. Für ein gesundes Tier fallen nur wenige Arztbesuche und Kosten an. In diesem Fall empfiehlt es sich für den Tierhalter, die Kosten besser selbst zutragen.
Bei einem sensiblen, häufig oder ernsthaft kranken Tier kann sich eine Versicherung jedoch lohnen. Schließt man allerdings die Versicherung erst ab, wenn das Tier bereits schwer krank ist, ist meistens auch ein höherer Monatsbeitrag fällig.
In der Regel kostet eine Krankenvollversicherung des Tieres 15 bis 50 Euro im Monat. Dieser Beitrag ist abhängig von der Art, Rasse, Größe und dem Alter des Tieres. Der Versicherungsschutz besteht, wenn bei einem versicherten Tier eine Veränderung des Gesundheitszustandes auftritt, die eine tierärztliche Behandlung erforderlich macht.
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Die zu ersetzenden Behandlungskosten werden entsprechend der jeweils gültigen Gebührenordnung für Tierärzte abgerechnet. Hinzu kommen die Kosten für verwendete, abgegebene und gesondert auf Rezept verordnete Arzneimittel.
Es ist aber auch möglich, gesondert eine OP-Versicherung für das jeweilige Tier abzuschließen. In diesem Fall belaufen sich die Kosten auf unter zehn Euro pro Monat. Im Rahmen dieser Versicherung werden sämtliche OP-Kosten bis zu einem bestimmten Festbetrag übernommen. Dieser ist in den Tarifsatzungen festgelegt.
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Beiträge für Hunde, Katzen und Pferde unterschiedlich
So wie sich die Beiträge der privaten Krankenversicherung nach Alter oder Gesundheitszustand des Versicherten richten, werden auch die Beiträge der Tierkrankenversicherung anhand einiger Faktoren berechnet. Dazu zählen Alter, Rasse und Größe des Tieres. Aus diesem Grund ist die Krankenversicherungen für Haustiere, wie Hunde und Katzen meist relativ günstig, die Versicherung für Pferde hingegen verhältnismäßig teuer. Grund dafür ist auch der hohe Wert eines Pferdes und dessen Bedürfnis an häufig aufwändigen bzw. kostenintensiven Behandlungen. Die Versicherungsbeiträge sind dementsprechend angepasst und fallen daher oftmals hoch aus.
Genauer Vergleich der Tierkrankenversicherungen wichtig
Wer eine Tierkrankenversicherung abschließen möchte, sollte einen genauen Vergleich der Versicherungen vornehmen, da die Leistungs- und Kostenunterschiede sehr groß sind.
Außerdem haben viele Tierkrankenversicherungen leider noch große Schwachpunkte. Beispielsweise gibt es Versicherungen, die informiert werden müssen, bevor man den Tierarzt aufsucht. Das hat der Tierhalter im Alltag schnell vergessen, allerdings hat die Versicherung dann die Möglichkeit, den Versicherungsschutz zu verweigern.
Folgende Punkte sollten beachtet werden:
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Wie hoch ist die Selbstbeteiligung pro Behandlung?
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Wie hoch ist die Selbstbeteiligung bei Operationen?
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Bei welcher Grenze liegt die maximale Kostenerstattung pro Jahr?
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Welche Vorsorgeuntersuchungen werden erstattet?
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Ist ein Impfbuch Pflicht?
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Welche Krankheiten und Behandlungen sind ausgeschlossen vom Versicherungsschutz? (Das kann zum Beispiel die Behandlung von Hüftgelenksdysplasie sein.)
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Welche alternativen Heilmethoden werden bezahlt?





